Heute habe ich den nach §21a Absatz 4 Satz 3 Nr.2 verpflichtenden Kenntnisnachweis bei Betrieb von Drohnen >2kg erfolgreich bestanden.
Damit können wir nun wieder Aufträge durchführen.

 

Hinzu kommt eine Allgemeine Ausnahmeerlaubnis der Bezirksregierung, die uns berechtigt in Flugverbotszonen zu fliegen.
Diese Ausnahmeerlaubnis betrifft konkret folgende Flugverbotszonen:

  • §21b Abs. Satz 1  Nr.5 — 100m Abstand zu Bundesfernstraßen
  • §21b Abs. Satz 1  Nr.6 — über Naturschutzgebieten
  • §21b Abs. Satz 1  Nr.7 — über Wohngrundstücken
  • §21b Abs. Satz 1  Nr.9 — in Kontrollzonen

Es ist also nicht mehr erforderlich Einzelgenehmigungen anzufordern, sondern lediglich die Bedingungen der entsprechenden Verbotszone zu gewährleisten. Es ist hierdurch deutlich einfacher und schneller eine Flugfreigabe zu erhalten.

Nachtrag vom 12.03.2018: Erklärung der oben erwähnten Ausnahmen
Aufgrund einer Nachfrage möchte ich hier noch einmal kurz erläutern worum es bei den Ausnahmen konkret geht.
Es herrscht für die oben genannten Verbotszonen ein generelles Betriebsverbot für Drohnenflüge. Um dennoch eine Genehmigung zu erhalten ist eine Einzelfallentscheidung der Bezirksregierung notwendig.
Diese Einzelfallentscheidungen kosten jeweils Geld und Zeit. Mit unserer Sondererlaubnis können wir den Weg der Genehmigung abkürzen und müssen nur noch bei den jeweilig zuständigen Stellen anfragen.
Das sind z.B: die Naturschutzbehörden, die Stadt oder das Luftfahrtbundesamt.
Die Sondergenehmigung ist in keinem Fall als Freibrief zu verstehen um überall fliegen zu können.

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Kenntnisnachweis und Sondergenehmigung erhalten
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Kenntnisnachweis und Sondergenehmigung erhalten
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Wir haben einen Kenntnisnachweis für Betrieb über 2kg erhalten und Sondergenehmigung für Flüge in Verbotszonen der Bezirksregierung.
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kopter-bonn.de